feel, listen, speak up - Mikro-Aktivismus für soziale Gerechtigkeit und Diversität

10.9.22 von 14.30 bis 18 Uhr WUK Conference Room 1

Free Entry / Freier Eintritt

Keine Anmeldung notwendig


Solidarität sorgt sich nicht um sich, sondern wir müssen uns ständig darum kümmern, sie herzustellen. Voneinander lernen, uns kennenlernen, gemeinsam Pläne schmieden und miteinander laut werden, das alles und vielmehr gehört zur Arbeit an einer gerechten Gesellschaft. Mikro-Aktivismus, also der Aktivismus der kleinen Aktionen, ist dabei eine Methode, der wir uns bei feel, listen, speak up widmen: Spüren, zuhören und die Stimme erheben, um gemeinsam für Gerechtigkeit einzustehen. feel: Heartbeat Lessons 14:00-15:30

Die Welt ist laut und wir alle hören ununterbrochen sehr viel. Aber wie können wir besser zuhören? Wie kann dieses bewusste Zuhören dazu führen, Diskriminierungen und was sie mit Menschen tun zu erkennen, zu verstehen und dann die vielen Stimmen unserer diversen Gesellschaft gleichberechtigt hörbar zu machen? Miteinander verbunden sein trotz aller Unterschiede, dieser Aufgabe widmen wir uns bei Heartbeat Lessons durch Übungen für aktives Zuhören und die Arbeit am eigenen und gemeinsamen Herzschlag.

listen: Das Genre des Menschseins 15:30-16:00

Solidarität mit Nachdruck – Stichtag heute: Alle Verbündeten und die, die es noch werden wollen, erhalten durch Das Genre des Menschseins Argumente für den Kampf gegen Ausschlüsse und Diskriminierungen. In der Lecture Performance besteht Myassa Kraitt aka KDM Königin der Macht darauf, dass wir die hartnäckigen Einteilungen im Konzept des Menschseins hinterfragen und Gewalt als solche benennen. Sie sagt: Wir sollten uns von dem Gedanken verabschieden, dass alle alles durch Leistung und Exzellenz schaffen könnten und stattdessen die Ideologie der Ungleichheit bekämpfen, die uns das glauben lässt.

speak up: Politics of Resisting Voices 16:00-18:00

Wir alle haben eine Stimme, aber wer von uns wird gehört und wer nicht? Wie schaffen wir es, dass unsere widerständigen Stimmen so laut werden, dass sie nicht mehr überhört werden können? Im Workshop setzen wir uns mit unseren eigenen politischen Stimmen auseinander und lernen unsere eigenen Körper als Instrumente des Widerstands einzusetzen und uns als kollektiven Resonanzkörper zu begreifen. Egal ob erschöpft, widerständig, laut, leise, müde, energisch, resigniert oder kämpferisch – wir laden auf die Suche nach einer gemeinsamen Stimme und Sprache ein. Kuratiert von D/Arts – Projektbüro für Diversität und urbanen Dialog im Rahmen des Waves Vienna Festival, Wiens erstes Club- und Showcase Festival für internationale alternative, electronische, Rock-, und Club Acts.

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