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Die D/Arts Policy Group arbeitet am Profil, der Vision und auch an der Struktur, die für ein Projektbüro dienlich wäre, um vielstimmig, barrierefrei  und durchlässig zu bleiben.    Beim Kick off von D/Arts am 25.06.2021 werden zwei Modelle für das zukünftige Projektbüro vorgestellt. Die D/Arts Policy Group  ist wie folgt zusammengesetzt: Djamila Grandits, Anne Wiederhold-Darynavard, Michael Wimmer, Martin Fritz, Marissa Lobo, Anke Schad, Aslı Kışlal, Airan Berg und Ivana Pilic.

D/Arts Policy Group

Profil und Struktur eines realen Projektbüros

Gemeinsam mit dem Festival der Regionen begeben wir uns ins schöne Salzkammergut.                                              
Im Rahmen von Kepler Salon der Regionen findet die Veranstaltung statt:                                    Diversität im Kulturbereich! Eine Selbstverständlichkeit?
2.7.2021 18:30-21:30

Die Gesellschaft in Österreich ist viel diverser, als der Kulturbereich es spiegelt. Bei dieser Veranstaltung diskutieren wir, welche Prinzipien eigentlich Standard sein sollten. Dabei geht es auf allen Ebenen darum, diskriminierende Strukturen zu erfassen, um Bedingungen für eine Transformation des Kulturbetriebs zu skizzieren. Bei dieser Gesprächsrunde werden Top-Down Strategien mit Bottoum up Initiativen im ruralen Raum in Dialog gebracht, um eine nachhaltige Veränderung zu initiieren. 


Eine Arbeitsgemeinschaft von Airan Berg, Zuzana Ernst und Ivana Pilic.

D/Arts goes Festival der Regionen

Juni 2021 beim Kepler Salon der Regionen


kültüř gemma! und D/Arts reflektieren in dieser Arbeitsgruppe vor allem das Spannungsfeld zwischen der Implementierung von affirmativer Aktion und der damit verbundenen Einschreibung in unveränderte Strukturen.
Gemeinsam wird an Veranstaltungsformaten getüftelt, aber auch ein Arbeitsstipendium von kültüř gemma! für D/Arts eingerichtet.

kültüř gemma! ist ein Projekt zur Förderung migrantischer künstlerischer Arbeit. Sie vergeben jährlich vier freie Arbeitsstipendien und vier Fellowships an Wiener Kulturinstitutionen. Neben der finanziellen und ideellen Förderung einzelner Projekte versteht sich kültüř gemma! als kulturelle Vernetzungsplattform. Ziel ist es, migrantische und PoC Positionen im kulturellen Feld als Selbstverständlich zu etablieren.

Hier arbeiten Marissa Lobo, Ivana Pilic und Catrin Seefranz  an  Konzepten für zukünftige Transformationen des Kulturbetriebs.

D/Diversity

Reflexion, Synergien und Fellowship

Diskriminierung und Ausschluss sind strukturelle Probleme. Dies betrifft auch die Institution Theater auf unterschiedliche Art und Weise. Der Dschungel Wien und die Brunnenpassage organiseren im Rahmen von D/Arts  eine Veranstaltung. Gemeinsam mit der Performerin Myassa Kraitt entwickeln sie unter dem Titel »Da spiel ich nicht mit! Diskriminierung am Theater« ein Format, die sich in erster Linie an Leitungspersonen von Theaterhäusern und -gruppen richten

Da spiel ich nicht mit!

Diskriminierung am Theater

Schwerpunktausgabe im Journal p-art-icipate  2022

Der Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst (Universität und Mozarteum Salzburg) widmet 2022 D/Arts eine Schwerpunktausgabe seines eJournals p-art-icipate. Er begleitet das Projektbüro mit Artikeln und Interviews und fragt bei den Expert:innen noch mal genauer nach.  Die Arbeitsgruppe konzipert und koordiniert die Schwerpunktausgabe gemeinsam mit D/Arts. Die Arbeitsgruppe für das  Magazin p-art-icipate besteht aus Anita Moser, Gwendolin Lehener und Ivana Pilic.

E-Journal p-art-icipate

Herbst 2022 Schwerpunktausgabe zu D/Arts

Die Arbeitsgrupoe beschäftigen wir uns mit der Frage nach Diversifizierung im Bereich der Kunst und Bildung. Dabei versuchen wir die Spannungsfelder und Reibungsflächen stärker zu lokalisieren,  die sich über die Implementierung von Diversitätskonzepten und  affirmativen Strategien ergeben. Zudem beschäftigen wir uns mit den  Fragen: Welche Diversitätskonzepte und -begriffe eignen sich für eine Transformation des kulturellen Feldes  und welche Machtmechanismen sind dem Begriff Diversität an sich eingeschrieben? 
Entlang dieser Fragen werden verschiedene Formate für das Event performativer D/Dialog entwickelt.
D/Dialog ist eine Kollaboration von D/Arts mit der Allianz gegen Faschismus und Rassismus  in Bildung und Kunst (Akademie der bildenden Künste und Universität  für angewandte Kunst Wien). In Kooperation mit der Kunsthalle Wien, Decolonizing in Vienna, kültüř gemma! und SOHO in Ottakring.

Event: In D/Dialog

16./17.Oktober 2021 in der Kunsthalle Wien und bei SOHO in Ottakring

Die Veranstaltungsreihe "Forum Fair Culture" öffnet den Raum, um die Verpflichtung zur "Vorzugsbehandlung" im (post)migrantischen Österreich neu zu denken. Diskursive Formate hinterfragen, was denn "Süd-Perspektiven" überhaupt sind, welche Ausprägungen davon in Form von Diskriminierung, Ausschluss und Rassismus in Österreich wirkmächtig werden und welche Widerstände im Zusammenspiel von Internationalisierung, Fairness & Diversität überwunden werden müssen. Eine Kooperation von der Österreichischen UNESCO-Kommission und Kulturen in Bewegung.

Fair Culture

Vernetzung, Austausch von Expertise und Projektpartnerschaften.

Der Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst (Universität und Mozarteum Salzburg), das Doktoratskolleg "Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels", Kulturen in Bewegung und die Österreichische Unesco Kommission organisieren 2022  gemeinsam einen Kick off in Salzburg. Dafür soll im Herbst 2022 ein Forum organisiert werden, um das Thema Diversität und Kunst in Salzburg stärker zu platzieren. Die Arbeitsgruppe besteht aus Anita Moser, Martina Fladerer, Galina Baeva, Klara Koštal, Anna Stadler Ivana Pilic und Ielizaveta Oliinyk.

Kick off Salzburg: W&K Forum

D/Arts in Salzburg 2022

Wie kann mehr Diversität auf den Bühnen und in den Sälen der Kulturbetriebe geschaffen werden? Welche strukturellen Maßnahmen müssen getroffen werden, um den Kulturbetrieb mehrdimensional und zugänglich zu machen? Wie können sich marginalisierte Stimmen Gehör verschaffen? Wer sind die Akteur*innen, die sich bereits kritisch mit der viel beschworenen Diversität im Kunst- und Kulturbetrieb und vor allem in der künstlerischen Produktion beschäftigen? Und wie lässt sich dieses Wissen vernetzen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Konferenz Radical D/Construction im Kulturhaus Brotfabrik. Das zweitägige Programm besteht aus verschiedenen Formaten wie Workshops und interaktiven Präsentationen von nationalen und internationalen künstlerischen und aktivistischen ProjektenDie Konferenz markiert den Kick-off des Projekts D/Arts  und wird seit Dezember 2020 gemeinsam mit der Brunnenpassage Wien, dem EU-Projekt Radio Vita und dem Kulturhaus Brotfabrik konzipert und findet am 25. und 26.Juni 2021 statt. Die Kurator:innen und Organisator:innen sind: Sheri Avraham, Tilman Fromelt, Mbatjiua Hambira, Clara Malkassian

Konferenz: Radical D/Construction

25./26.Juni 2021 im Kulturhaus Brotfabrik

 Das Produktionsbüro sisigrant unterstützt D/Arts darin, an Ästhetiken einer heterogenen Gesellschaft zu arbeiten. Dabei steht die Frage im Fokus, wie diskriminierungskritische Inhalte in eine Bild- und Formsprache übersetzt werden können, die nicht gängige Darstellungen von Diversity reproduzieren. In Kooperationen mit Wiener Künstler:innen, wie Esra Özmen oder Mataz Al Kerdy entstehen so Impulse, die das Projektbüro D/Arts auf seinem Weg begleiten und auf Social Media in Szene setzen.

Künstlerisch-animierte Impulse

Produktionsbüro sisigrant impulsiv für D/Arts

D/Arts wurde von der Brunnenpassage in Auftrag gegeben. Dabei agiert das Projektbüro frei und schafft ein Dach für viele Initiativen, Projekte und Institutionen. In regelmässigen Treffen tauschen sich das D/Arts Team und das Team der Brunnenpassage aus, schaffen Synergien, überarbeiten die strategische Ausrichtung und knüofen am gemeinsamen Netz. In der Arbeitsgruppe sind:

Together we stand: Brunnenpassage

D/Arts und die Brunnenpassage

2022/2023 entsteht eine Transferdokumentation des Gesamtprozesses. Die gesammelten Erfahrungen und Empfehlungen werden Kulturakteur:innen zur Verfügung gestellt.  Die Künstlerin Petja Dimitrova übersetzt  für die Transferdokumentation den Diskurs in Bildformate.

Transfer: Kunst und Diskurs

Künstlerische Dokumentation von D/Arts