D—Arts setzt sich zum Ziel, dass die Diversität unserer Gesellschaft in der kulturellen Landschaft Österreichs auf allen Ebenen abgebildet wird.

Das Projektbüro für Diversität will nicht nur Bewusstsein schaffen, sondern durch die Implementierung konkreter Maßnahmen auf institutioneller Ebene sowie in Programmen, einen Dialog über Diversität und Diskriminierungskritik initiieren und den Kultursektor transformieren.

Das Büro stellt eine wichtige Ressource und Dialogpartner:in für kulturpolitische Entscheidungsträger:innen.

Mitglieder

Zusammen mit den Mitgliedsinstitutionen bündeln wir Expertisen mit diskriminierungskritischen Fokus.

Mitgliedschaft

Den Kern des Projektbüros bilden die aktivistischen Mitglieder, da wesentliche Expertisen zu diskriminierungskritischer Praxis in den Vereinen bestehen. Den zweiten Kreis bilden die institutionellen Mitglieder, die es als ihren diskriminierungskritischen Auftrag definieren diskriminierungssensible Praxis im Kulturbereich zu etablieren und den dritten Kreis bilden institutionelle Mitglieder, die sich als verbündete Institutionen definieren. 

Zwei Vertreter:innen aus jedem der drei Mitglieder Kreise sind in den Vorstand gewählt. Diese Wahl spiegelt das Bestreben von D—Arts wider, eine Repräsentation, die die unterschiedlichen Perspektiven der Mitglieder reflektiert, zu ermöglichen. Die sechs gewählten Mitglieder bringen ein breites Spektrum an Erfahrungen und Fachkenntnissen in den Vorstand ein. Eine ausgewogene Vertretung aller Mitglieder Kreise wird sichergestellt, um die unterschiedlichen Stimmen und Bedürfnisse innerhalb von D—Arts angemessen zu berücksichtigen. 

VORSTAND

  • Aktivistische Mitglieder

    Sprecherin Golnar Shahyar (WE:Shape)
    Stv. Sprecherin Zoe Gudović

  • Institutionelle Mitglieder

    Sprecherin Tonica Hunter (WIENWOCHE)
    Stv. Sprecherin Fariba Mosleh (Brunnenpassage)

  • Verbündete Institutionelle Mitglieder

    Sprecherin Martina Grohmann (Schauspielhaus Wien)
    Stv. Sprecherin Ula Schneider (SOHO STUDIOS)

Letter of Intent

Die NETZWERK Mitglieder begeben sich in einen gemeinsamen PROZESS in dem sie lernen und verlernen, offen und achtsam innere Differenzen im Blick behalten, SOLIDARISCH miteinander Ressourcen teilen, um eine diversitätskritische und diversitätssensible Praxis zu leben, den aktivistischen Kern zu stärken und strukturelle UNGLEICHHEITEN auf unterschiedlichen Ebenen zu hinterfragen. Die Netzwerk Mitglieder, erarbeiten Strategien und Methoden, formulieren ZIELE und Massnahmen für eine TRANSFORMATION ihrer Institutionen von Innen nach Außen, so daß die Realität unserer Gesellschaft hinsichtlich ihrer HETEROGENITÄT im Kunst- und Kulturbetrieb repräsentiert ist.

Das gemeinsame Tun, der Austausch, das gemeinsame (Ver-)lernen stehen im Zentrum unserer Arbeit.

Für die Mitgliedschaft im D—Arts, Projektbüro für Diversität bildet das Unterschreiben der gemeinsamen Willenserklärung (Letter of Intent) eine Voraussetzung.

Mitglieder binden sich mit dem Mitgliedsbeitrag, dem Unterschreiben des Letter of Intent und der Teilnahme an den Netzwerk-Treffen an das D—Arts, Projektbüro für Diversität.

Netzwerk

Das Netzwerk bildet die nachhaltige Basis für ein gemeinsames fortwährendes (Ver-)lernen, neue kollektive Orte, sowie Formate und Formen des Miteinanders.

Das Zusammenwirken von unterschiedlichen Akteur:innen - Künstler:innen, Kulturarbeiter:innen, Kulturinstitutionen und Kulturpolitik - steht im Zentrum.

Es geht darum, Netzwerke und Allianzen zu bilden, miteinander in Beziehung zu gehen und sich gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen und Sichtbarkeit von marginalisierten Akteur:innen einzusetzen.

Die gemeinsamen Arbeitserfahrungen sind wesentlich und dienen dazu, möglichst unterschiedliche Vorstellungen zu bündeln, im konkreten Tun unterschiedliche Herangehensweisen auszuverhandeln und zukünftige Kooperationen zu sichern.

Die Netzwerk-Treffen und internen Fortbildungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Projektbüros. Die Fortbildungsangebote wurden für das Netzwerk eingeführt, um gemeinsam Inhalte zu vertiefen und miteinander zu (ver-)lernen.