In einer Zeit gesellschaftlicher Polarisierung positioniert sich D—Arts klar für Gerechtigkeit im kulturellen Feld und treibt strukturelle Transformationen voran.
In einer Zeit gesellschaftlicher Polarisierung positioniert sich D—Arts klar für Gerechtigkeit im kulturellen Feld und treibt strukturelle Transformationen voran, damit sich die heterogene gesellschaftliche Realität in Kulturinstitutionen widerspiegelt.
Der D—Arts Code of Conduct (CoC) entsteht 2024–2027 aus diesem Bestreben: Alle 90 Mitgliedsinstitutionen entwickeln ihn gemeinsam mit dem Projektbüro.
Der CoC verknüpft Werte und Wissen mit konkreten Maßnahmen, um Diskriminierung und strukturelle Ausschlüsse wirksam zu adressieren.
D—Arts zentriert das Wissen von Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen mit Diskriminierungserfahrung, da nachhaltiger Wandel von denen ausgeht, die Ungleichheit und Ausschluss systemisch erfahren.
Der Code of Conduct verbindet Werte, Wissen und Handeln und ermöglicht eine diversitätssensible und diskriminierungskritische Transformation.
Code of Conduct
Der D—Arts Code of Conduct umfasst drei Teile:
GRUNDSÄTZE — gemeinsame Werte und Leitlinien als Rahmen unserer Zusammenarbeit
KOMPASS — zentrale Begriffe und Herangehensweisen als Orientierung für ein vertieftes gemeinsames Verständnis
AKTIONSPLAN — konkrete Maßnahmen und Abläufe für die Umsetzung in der Praxis
Der Code of Conduct bildet ab 2027 das Fundament unserer Zusammenarbeit und setzt sich zusammen aus den Grundsätzen, dem Kompass und dem Aktionsplan. Der CoC verbindet Werte, Wissen und Handeln und ermöglicht eine diversitätssensible und diskriminierungskritische Transformation.
Bis Ende 2026 werden in Arbeitsgruppen gemeinsam mit dem Mitgliedsinstitutionen Maßnahmen für den Aktionsplan entlang der bereits definierten Grundsätze erarbeitet. Im Frühjahr 2027 erscheint eine visuelle Kartografie mit allen Maßnahmen, die auf der D—Arts Homepage ein wachsendes Repertoire an Möglichkeiten sichtbar macht — von Checklisten und Leitfäden über Interviews und Expertisen bis hin zu Erfahrungsberichten, kritischen Reflexionen und künstlerischen Auseinandersetzungen.
Das Projektbüro geht im Netzwerk mit gutem Beispiel voran und legt im Folgenden seine eigenen Maßnahmen für den Aktionsplan 2026 entlang der vier Grundsätze transparent dar.
❶
Erster Grundsatz
Zentrierung marginalisierten Wissens von Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen mit Diskriminierungserfahrungen
D—Arts verpflichtet sich, Wissen über Diskriminierung und Ausschluss von Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen mit Diskriminierungserfahrungen in der eigenen kuratorischen Praxis zu zentrieren.
Künstlerische Praktiken, die Diskriminierung und Ausschlüsse thematisieren, verstehen wir als zentrale Wissensgrundlage und Motor für institutionellen Wandel. In unserer kulturpolitischen Arbeit beziehen wir situierte Perspektiven und lived experiences systematisch ein — insbesondere beim Aufbau von Schutz-, Entscheidungs- und Gestaltungsmechanismen.
Der aktivistische Kreis bildet das Zentrum des Netzwerks: Er umfasst Künstler:innen, die Diskriminierung erfahren, deren Vereine sowie Personen, die sich in ihrer künstlerischen und kulturellen Arbeit aktiv gegen Diskriminierung einsetzen.
Aktionsplan
-
Bei D—Arts stehen Schutz, Vertraulichkeit und Betroffenenzentrierung im Vordergrund. Solidarität wird als aktive Praxis gegenseitiger Fürsorge und kollektiver Verantwortung verstanden, insbesondere in Situationen von Konflikt, Krise oder Machtungleichgewicht. Wir begleiten Künstler:innen in Konfliktsituation, wobei ihre Perspektiven und Bedürfnisse stets im Zentrum stehen.
-
Für die Vertretung des aktivistischen Kreises wurden bei der Generalversammlung 2025 Golnar Shayar und Zoe Gudovic gewählt. Sie übernehmen die Repräsentanz des Kreises, vertreten dessen Perspektiven und Interessen und fungieren als Ansprechpartner:innen für aktivistische Künstler:innen innerhalb des Netzwerks.
-
2026 stellt D—Arts sicher, dass Künstler:innen, Kurator:innen und Kulturarbeiter:innen mit Diskriminierungserfahrung zentrale Akteur:innen in der Kuration von Diskurs- und Workshopreihen sind.
-
Für 2026 ist ein Open Call geplant, der der solidarischen Umverteilung von Ressourcen sowie der gezielten Förderung marginalisierter Künstler:innen und Aktivist:innen dient. Details werden zeitnah veröffentlicht.
-
Die Expert:innen-Plattform wird auch 2026 weiterhin aktiv genutzt, um die Expertise von Künstler:innen und Kulturschaffenden sichtbar zu machen.
-
Ab 2026 wird das Format Activism Assemblage in P—I—C umbenannt und als dauerhaftes, praxisorientiertes Austausch- und Arbeitsformat weitergeführt.
❷
Zweiter Grundsatz
Institutionelle Ungleichheiten abbauen
D—Arts setzt sich dafür ein, diskriminierende und gewaltvolle Strukturen sichtbar zu machen und institutionelle Ungleichheiten im Kulturbetrieb systematisch abzubauen. Zentral ist hierbei, marginalisierte Perspektiven verbindlich zu berücksichtigen und sie als Ausgangspunkt gemeinsamen Handelns anzuerkennen. Institutionelle Öffnung verstehen wir als fortlaufenden Lern- und Verlernprozess, der sich an den Erfahrungen und Bedürfnissen von Akteur:innen mit Diskriminierungserfahrung orientiert. Das D—Arts Projektbüro unterstützt und begleitet die Mitgliedsinstitutionen als zentraler Motor in ihren Transformationsprozessen.
Interne Maßnahmen
-
Die Mitgliedsinstitutionen entwickeln 2026 konkrete Maßnahmen, die Diskriminierung und Ausschluss reduzieren.
-
Die D—Arts Berater:innen bieten Trainings, Workshops und Beratungsangebote an. Moderierte interne Klausuren sind wichtige Grundlage der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Team von D—Arts.
-
D—Arts entwickelt praxisorientierte Tools, dazu zählen Monitoring Tools sowie evaluative Instrumente wie ein standardisierter Fragebogen zur kritischen Selbstbefragung oder ein Diversity-Check für Kulturinstitutionen.
-
D—Arts unterstützt Kulturinstitutionen und Kulturpolitik bei der Entwicklung praxisorientierter Strategien, Tools und Prozesse. Dazu zählt das Monitoring- und Steuerungstool Multiplicity, das 2025/2026 in Kooperation mit Wien Modern und den Wiener Festwochen entwickelt wird. 2026 wurden zwei Weiterbildungstage für das Max Reinhardt Seminar konzipiert und geleitet. Vergangene Prozesse sind u.a. Prozessdesign und -moderation des Fairness Codex für das BMKÖS im Jahr 2021/2022.
-
D—Arts bringt sich aktiv in Beiräten, Jurys, Gremien und diversen Vorstandstätigkeiten ein, um marginalisierte Perspektiven in Kulturpolitik und Kulturbetrieb zu stärken. D—Arts versteht diese Arbeit als Advocacy und strukturelle Mitgestaltung im Sinne gerechter Teilhabe und verbindlicher Mitbestimmung.
So wirkt Ivana Pilić 2025/26 in der Arbeitsgruppe des Steering Committee for Culture, Heritage and Landscape (CDCPP) des Europarat, Elisabeth Bernroitner in der ARGE Kulturelle Vielfalt und Djamila Grandits im Fachbeirat Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO Kommission mit. Djamila Grandits ist im Vorstand der WIENWOCHE - Festival für Kunst und Aktivismus und Dilan Sengül im Vorstand von diverCITYLAB.
-
Das Netzwerk fungiert als Beratungs- und Anlaufstelle für Mitgliedsinstitutionen, die präventiv handeln, Konflikte oder Beschwerden vermeiden oder Angebote wie Mediation in Anspruch nehmen möchten. Hierfür verweisen wir auf die D—Arts Berater:innen und die Geschäftsführung.
-
D—Arts überprüft Entscheidungen, Ressourcenverteilungen und Arbeitsweisen kontinuierlich auf Machtasymmetrien. Der sechsköpfige Vorstand — mit jeweils zwei Vertreter:innen aus jedem Kreis — fungiert dabei ebenso als Reflexions- und Steuerungsgremium wie das Netzwerk selbst samt seinen Mitgliedern. Zur Förderung dieser kontinuierlichen Reflexion nutzt D—Arts regelmäßig Klausuren, Supervisionen und Vorstandssitzungen.
❸
Dritter Grundsatz
Wissen zu Diskriminierung und Diversität zugänglich machen
D—Arts bündelt Wissen zu Diskriminierung und Diversität systematisch, macht es sichtbar und zugänglich. Expertise aus akademischen, künstlerischen, aktivistischen und erfahrungsbasierten Quellen wird zusammengeführt, allen zugänglich gemacht und in Lern- und Austauschformate integriert. Marginalisierte Perspektiven werden nicht instrumentalisiert, sondern verbindlich in Reflexions- und Transformationsprozesse eingebracht und kontinuierlich in eine Praxis überführt.
Interne Maßnahmen
-
D—Arts erhöht die Sichtbarkeit marginalisierter Künstler:innen und fördert fachliche sowie öffentliche Debatten zu Diversität und Diskriminierungskritik.
Nächster Termin: Juni 2026, Why are you walking me through my life? Multimedialer Erinnerungsabend
-
Netzwerk in Praxis überführt bestehendes Wissen in konkrete gemeinsame Arbeitspraktiken und verbindet inhaltliche sowie künstlerische Impulse mit kollektiver Bearbeitung von Themen zu Diversität und Diskriminierung.
Nächstes Netzwerk in Praxis: 15.05.2026
-
Die Workshopreihe Praxis Konkret geleitet von den D—Arts Berater:innen bündelt Expertise von Künstler:innen, Kulturarbeiter:innen und Aktivist:innen, vertieft Inhalte und ermöglicht gegenseitiges Lernen.
-
Interne Fortbildungen sind Inputs geleitet von Expert:innen, die sich an alle Mitglieder richten, um zu einem Themenschwerpunkt zu lernen und Wissensbestände zu erhöhen.
Nächster Termin: 23.03.2026 mit Zehra Barackilic
-
Mit Spot on Film stellen wir die Schnittstelle von Filmkulturen und diskriminierungskritischen Praxen in den Mittelpunkt.
❹
Vierter Grundsatz
Gerechte und solidarische Ressourcenpolitik
D—Arts verpflichtet sich zur strukturellen und nachhaltigen Umverteilung von materiellen Mitteln, Räumen, Zeit, Netzwerken und Know-how. Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen mit Diskriminierungserfahrungen sind verbindlich in die Projektgestaltung und Ressourcennutzung involviert, um langfristige Mitbestimmung und kollektive Handlungsfähigkeit zu stärken. Faire Arbeitsbedingungen, transparente Verfahren und kontinuierliche Reflexion über Machtstrukturen sichern, dass die Umverteilung nicht punktuell, sondern dauerhaft und solidarisch im gesamten Netzwerk verankert ist.
Interne Maßnahmen
-
Veranstaltungen werden rotierend von Mitgliedsinstitutionen gehostet, die ihre Ressourcen solidarisch zur Verfügung stellen. Besonderer Fokus liegt auf der gezielten Unterstützung marginalisierter Künstler:innen durch Zugang zu Probenräumen, Vernetzung oder kollegialen Beratung.
Nächster Termin: Generalversammlung, 06.03.2026, MAK – Museum für angewandte Kunst.
-
D—Arts Mitgliedsbeiträge sind je nach Förderhöhe gestaffelt. Vereine, die weniger als 20.000 Euro an Subventionen erhalten, sind vom Mitgliedsbeitrag befreit. Institutionen mit höheren Fördermitteln ordnen sich entsprechend ihrer Subventionshöhe selbst ein und legen ihren Beitrag fest — bis zu einer Höhe von maximal 3.000 Euro pro Jahr.
Die Mitgliedsbeiträge verstehen sich als Teil einer solidarischen Umverteilungspraxis. Sie tragen dazu bei, die strukturelle Stabilität des Netzwerks zu sichern und Ressourcen gerechter zu verteilen. Auf diese Weise werden institutionelle Vorteile ausgeglichen und marginalisierte Akteur:innen nachhaltig unterstützt.
-
Die Ressourcenpolitik von D—Arts versteht sich als kontinuierliche strukturelle Praxis. Entscheidungen zur Verwaltung und Verteilung von Mitteln werden transparent dokumentiert, regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Das Projektbüro ist den Mitgliedern gegenüber rechenschaftspflichtig. Die jährliche Mitgliederversammlung dient der gemeinsamen Überprüfung und Abstimmung.
Nächster Termin: Generalversammlung, 06.03.2026, MAK – Museum für angewandte Kunst.
D—Arts setzt sich dafür ein, diskriminierende und gewaltvolle Strukturen sichtbar zu machen und institutionelle Ungleichheiten im Kulturbetrieb systematisch abzubauen.
Der D—Arts Kompass
Der D—Arts Kompass versammelt unterschiedliche Wissensformen zu den jeweiligen Begriffen: Definitionen, Studien, künstlerische Praktiken oder Konzepte, die für eine macht- und diskriminierungskritische sowie diversitätssensible Praxis im Kulturbereich zentral sind.
Der Kompass ist nicht nur ein Glossar, sondern ein lebendiges Dokument vielfältiger Stimmen.
Team
Das Team von D—Arts gestaltet in unterschiedlichen Rollen und Verantwortungsbereichen diskriminierungskritische Praktiken, nachhaltige Strukturen und solidarische Formen der Zusammenarbeit im Kunst- und Kulturbereich.
ZHAMELI KHAIRLI (SIE/IHR)
Geschäftsführung
zhameli.khairli@d-arts.at
+43 676 9056454
Zhameli gestaltet als Geschäftsführerin von D—Arts gemeinsam mit Vorstand und Kuratorium die strategische, organisatorische und strukturelle Weiterentwicklung des Netzwerks. Sie ist Kunsthistorikerin und Kulturarbeiterin, deren Praxis in wissenschaftlicher Forschung und Community Engagement verankert ist.
DILAN ŞENGÜL (SIE/IHR)
Prozessleitung Code of Conduct
dilan.senguel@d-arts.at
+43 699 18192617
Dilan hat D—Arts in den Jahren 2022–2024 zunächst als Büroleitung und anschließend bis März 2026 als Geschäftsführung strukturell aufgebaut sowie inhaltlich und strategisch weiterentwickelt. Aktuell verantwortet sie die Leitung des Code-of-Conduct-Prozesses. Sie ist Raumplanerin, Kuratorin, Kulturarbeiterin und Theatermacherin.
DJAMILA GRANDITS (SIE/IHR)
Kuratorium
Djamila ist Teil des Kuratoriums von D—Arts und hat 2024 D—Arts Spot on Film als Raum für Auseinandersetzung an der Schnittstelle von Filmkulturen und diskriminierungskritischen Praxen initiiert. Sie ist Kuratorin und Universitätslektorin. Regelmäßig konzipiert sie Diskurs- und Screeningformate und arbeitet als dramaturgische und strategische Beraterin im künstlerischen und kulturellen Feld.
ZUZANA ERNST (SIE/IHR)
Kuratorium
Zuzana ist Mitbegründerin von D—Arts und war von 2019 bis 2024 Co-Geschäftsführerin des Projektbüros. Seit 2024 ist sie Mitglied des Kuratoriums mit Schwerpunkt auf Listening-Formaten als relationale und politische Praxis — innerhalb wie außerhalb institutioneller Kontexte. Sie ist Artistic Researcher im Doktoratskolleg „Cultures in Transformation“ in Salzburg sowie Kuratorin in der Brunnenpassage Wien.
IVANA PILIĆ (SIE/IHR)
Kuratorium (karenziert bis Mai 2027)
ivana.pilic@d-arts.at
+43 664 8429828
Ivana ist Initiatorin und Mitbegründerin von D—Arts und war von 2019 bis 2024 Co-Geschäftsführerin des Projektbüros. Seit 2024 ist sie im Kuratorium für Programm und Strategie tätig und berät zudem den Code-of-Conduct-Prozess. Sie ist Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin, Universitätslektorin und Beraterin mit Schwerpunkt auf Diversität und diskriminierungskritischen Ansätzen im künstlerischen Feld.
SENEM KAHRAMAN (SIE/IHR)
Social Media & Produktion
Senem ist seit 2023 bei D—Arts für Social Media und Produktion zuständig. Sie begleitet Veranstaltungen und Projekte von der Planung bis zur Umsetzung und ist für die Gestaltung von Reels, Beiträgen und die mediale Dokumentation verantwortlich. Auch vor Ort betreut sie Veranstaltungen organisatorisch und kommunikativ.
ELISABETH BERNROITNER (SIE/IHR)
Leitung Beratungen & Fortbildungen
elisabeth.bernroitner@d-arts.at
Elisabeth konzipiert seit 2023 Fortbildungen und interne Weiterbildungsformate für das Netzwerk. 2023 entwickelte und begleitete sie das D—Arts Berater:innen-Programm als Prozessleitung. Sie ist Trainerin und Beraterin sowie als Autorin, Jurorin und Lektorin zu Diversität und Diskriminierungskritik in Kunst und Kultur tätig. Zudem ist sie künstlerische Co-Leitung der Brunnenpassage Wien.
ANDREA ELAIZA ARNOLD (SIE/IHR)
Spot on Film
andrea.e.arnold@d-arts.at
+43 650 5162226
Andrea ist bei D—Arts im Rahmen von Spot on Film tätig. Sie arbeitet interdisziplinär an der Schnittstelle von Kreativität und Organisation — als Filmproduzentin (Austroschwarz), Moderatorin, Community-Organisatorin und Fotografin.
D—ARTS VORSTAND
Golnar Shahyar, Zoe Gudović, Tonica Hunter, Fariba Mosleh, Martina Grohmann, Ula Schneider