P–I–C
HOSTED BY KOSMOS THEATER
© ROAD Design
P—I—C
PRESENT — INTERNAL — COLLECTIVE
18.03.2026, 6–9 PM
hosted by Kosmos Theater
***Scroll down for the German version.***
D—Arts presents new event series: P—I—C
Each gathering unfolds through three interconnected lenses that respond to the urgencies of the present moment. Rather than offering fixed answers, P–I–C opens a space for questioning, listening, and re-positioning ourselves in relation to one another and to the world around us.
“How are you?” — once a simple question — no longer calls for a simple answer. Perhaps the more honest question today is: How are you holding on?
In the heart of Vienna’s artistic and activist scene, this first gathering invites artists, cultural workers, curators, activists, and independent practitioners to come together and reflect on who “we’’ are — and who we are becoming as a community.
In a time marked by polarization, right-wing rhetoric, funding cuts, and increasing pressure on independent cultural work, navigating the present alone can feel overwhelming. P–I–C creates a space to pause — beyond production pressure and beyond performative discourse — and to collectively reflect on how we position ourselves within these dynamics.
What does activism mean to us right now? How do we remain engaged while holding on to dignity, freedom, and humanitarian values —while also sustaining our artistic practices? The session unfolds through the lenses Present, Internal, and Collective.
Present reflects on the political, social, and economic shifts that directly affect our artistic and cultural practices, inviting us to clarify our role within them.
Internal turns attention toward our own community. Before acting outwardly, we reflect inwardly on the values that guide us and the alliances we build. What do we need in order to feel safe and supported? Which principles ground our work? How do current pressures affect our bodies, mental health, artistic processes, and our capacity to imagine alternative futures?
Collective acknowledges that we are different. We may disagree and struggle to find common language, yet we remain committed to strengthening one another and our wider community. How do we navigate tension without fragmentation? How do we care for one another within a fragile arts ecosystem? How do we stay connected while making space for difference?
* Community Guidelines
We ground this gathering in non-violent communication, respect, curiosity, and care. We speak from personal experience and listen to understand rather than to respond. We approach differences with openness instead of judgment, respect boundaries and diverse positionalities and take responsibility for the impact of our words. Together, we care for ourselves, for one another, and for the shared space we are creating.
This is a space where complexity is welcome and where disagreement does not cancel belonging.
If you feel the need for honest exchange, collective grounding, and thoughtful engagement with the present moment, we warmly invite you to join us. Spots are limited in order to maintain a focused and trust-based atmosphere.
The event will take place in German and English.
Moderation: Golnar Shahyar & Zoe Gudović
Free admission. Registration: office@d-arts.at
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D—Arts präsentiert die neue Veranstaltungsreihe: P—I—C
Jede Zusammenkunft entfaltet sich durch drei miteinander verbundene Perspektiven, die auf die Dringlichkeiten des gegenwärtigen Moments reagieren. Anstatt feste Antworten zu liefern, eröffnet P–I–C einen Raum für Fragen, Zuhören und eine Neuverortung unserer selbst – im Verhältnis zueinander und zur Welt, die uns umgibt.
„Wie geht es dir?“ – eine einfache Frage – auf die es zur Zeit oftmals keine einfache Antwort mehr gibt. Vielleicht lautet die ehrlichere Frage: Wie hältst du durch?
Im Herzen der Wiener Kunst- und Aktivismusszene lädt dieses erste Treffen Künstler:innen, Kulturarbeiter:innen, Kurator:innen, Aktivist:innen und unabhängige Praktiker:innen dazu ein, zusammenzukommen und darüber nachzudenken, wer „wir“ gemeinsam sind – und wer „wir“ als Gemeinschaft werden können.
In einer Zeit, die von Polarisierung, rechter Rhetorik, Förderkürzungen und wachsendem Druck auf die freie Kulturszene geprägt ist, kann es überwältigend sein, mit dem Gegenwärtigen allein fertig zu werden. P–I–C schafft einen Raum zum Innehalten – jenseits von Produktionsdruck und performativem Diskurs – und lädt dazu ein, gemeinsam zu reflektieren, wie „wir“ uns innerhalb dieser Dynamiken positionieren.
Was bedeutet Aktivismus für uns in diesem Moment? Wie bleiben wir engagiert und bewahren zugleich Würde, Freiheit und humanitäre Werte – während wir unsere künstlerische Praxis erhalten?
Die Veranstaltung entfaltet sich entlang der Perspektiven Present, Internal und Collective.
Present richtet den Blick auf politische, soziale und ökonomische Verschiebungen, die unsere künstlerischen und kulturellen Praktiken unmittelbar beeinflussen, und lädt dazu ein, unsere Rolle darin zu klären.
Internal lenkt die Aufmerksamkeit auf unsere eigene Gemeinschaft. Bevor wir nach außen handeln, reflektieren wir nach innen über die Werte, die uns leiten, und die Allianzen, die wir aufbauen. Was brauchen wir, um uns sicher und unterstützt zu fühlen? Welche Prinzipien tragen unsere Arbeit? Wie wirken sich aktuelle Belastungen auf unsere Körper, unsere mentale Gesundheit, unsere künstlerischen Prozesse und unsere Fähigkeit aus, alternative Zukünfte zu imaginieren?
Collective erkennt an, dass wir verschieden sind. Wir mögen unterschiedlicher Meinung sein und mitunter um eine gemeinsame Sprache ringen, doch wir bleiben dem Ziel verpflichtet, einander und unsere erweiterte Gemeinschaft zu stärken. Wie gehen wir mit Spannungen um, ohne zu zerfallen? Wie sorgen wir füreinander in einem fragilen Kunstökosystem? Wie bleiben wir verbunden und schaffen zugleich Raum für Differenz?
Community-Richtlinien
Diese Zusammenkunft basiert auf gewaltfreier Kommunikation, Respekt, Neugier und Fürsorge. Wir sprechen aus persönlicher Erfahrung und hören zu, um zu verstehen – nicht, um zu reagieren. Unterschiede begegnen wir mit Offenheit statt mit Urteil, wir respektieren Grenzen und unterschiedliche Positionierungen und übernehmen Verantwortung für die Wirkung unserer Worte. Gemeinsam tragen wir Sorge für uns selbst, füreinander und für den Raum, den wir miteinander gestalten.
Dies ist ein Raum, in dem Komplexität willkommen ist und in dem Meinungsverschiedenheiten Zugehörigkeit nicht aufheben. Wenn Du das Bedürfnis nach ehrlichem Austausch, kollektiver Verankerung und einer reflektierten Auseinandersetzung mit dem gegenwärtigen Moment verspürst, laden wir Dich herzlich ein, teilzunehmen.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.
Moderation: Golnar Shahyar & Zoe Gudović
Eintritt frei. Anmeldung: office@d-arts.at